Erfolgreiche Teilnahme der Grün A am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung mit einem selbst entwickelten Entrance-Game „Zoos – Artenschutz oder Tierquälerei?“

Mit unserem Spiel zum Thema „Zoos – Artenschutz oder Tierquälerei?“ haben wir beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung einen Preis gewonnen. Die Frage, ob Zoos wichtig für den Artenschutz sind oder Orte der Tierquälerei, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Einerseits kann man in Zoos faszinierende Tiere sehen, andererseits gibt es immer mehr Kritik an den Haltungsbedingungen und Konzepten der Zoos. Wir finden es wichtig, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, und brauchen Fachwissen, um uns eine Meinung bilden zu können. Also entstand die Idee, uns im Unterricht genauer mit diesem Thema zu befassen und dabei ein „Entrance-Game“ zu entwickeln, das von Schüler*innen unseres Alters gespielt werden kann.

In unseren NW- und GL-Stunden wählten wir demokratisch Tiere aus, die in unserem Spiel eine besondere Rolle spielen sollten (Eisbären, Humboldt-Pinguine, Pumas, Schimpansen und Königspythons). Wir recherchierten in Kleingruppen und überlegten, welche Fachleute wir einbeziehen könnten, um mehr über das Thema zu erfahren. Wir führten Interviews mit Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund sowie mit Mitarbeiterinnen des Zoos am Meer in Bremerhaven, um unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen. Aus den wichtigsten Erkenntnissen dieser Gespräche und unseren Recherchen entwickelten wir schließlich die Quizaufgaben für unser Entrance-Game. Als wir zum Abschluss jede*r von uns ein Fazit verfasste, zeigte sich, dass die Meinungen innerhalb der Klasse unterschiedlich waren und sich häufig auch im Vergleich zum Beginn unseres Projekts verändert hatten. In einem Testlauf probierten drei Klassen der Paula unser Spiel aus, während jeweils zwei oder drei Schüler*innen aus unserer Klasse die Gruppen begleiteten.

Unser Entrance-Game reichten wir schließlich beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung ein. Im März erhielten wir dann die tolle Nachricht: Unser Spiel wurde mit einem Preisgeld von 250 Euro ausgezeichnet! Frau Dr. Körner, als Vertreterin der Bundeszentrale, kam extra in unseren Unterricht, überreichte uns die Urkunde und verkündete, dass unser Spiel sogar im Spielemuseum in Chemnitz ausgestellt wird. Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg und freuen uns, wenn viele Schüler*innen unser Spiel nutzen, um sich mit Zoos zu befassen.

Von Schüler*innen der Grün A

Bericht über die Klimakonferenz-Simulation in Bremerhaven

Am 23. Februar 2026 fand in Bremerhaven eine besondere Veranstaltung statt: die Klimakonferenz-Simulation. An der Paula-Modersohn-Schule und den Kaufmännischen Lehranstalten nahmen jeweils etwa 90 Schüler:innen teil. In der „Paula“ waren dieses Jahr die Klassen GRÜN d,e,f und ROT e + f daran beteiligt. Ziel war es, eine echte UN-Klimakonferenz möglichst realistisch nachzustellen.

Zu Beginn der Simulation wurden die Schüler:innen in das Thema Klimawandel eingeführt. Dabei erfuhren sie, wie sich das Klima aktuell verändert und warum es so wichtig ist, den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen. Das zentrale Ziel der Simulation, angleichend zum Pariser Klimaabkommen, ist es, die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 auf möglichst 1,5°C zu begrenzen.

Anschließend wurden die Schüler:innen in sechs verschiedene Ländergruppen eingeteilt. Jede Gruppe vertrat ein Land oder eine Region und erhielt dazu passende Informationen und Ziele. Es waren China, die USA, Indien, die EU und andere Industrie- und Entwicklungsländer vertreten.  Nach einer kurzen Vorbereitungszeit begann die eigentliche Simulation.

Die Aufgabe der Gruppen bestand darin, wichtige Entscheidungen zur Klimapolitik zu treffen. Dazu gehörten:

  • das Festlegen von Emissionszielen für fossile Brennstoffe,
  • Entscheidungen zur Entwaldung und Landnutzung,
  • sowie das Einrichten eines Klimafonds.

Nach der Arbeitsphase stellte jede Gruppe ihre Ergebnisse in einer kurzen Rede vor. Die festgelegten Ziele wurden anschließend in ein spezielles Computerprogramm (C-Roads) eingegeben. Dieses Programm zeigte, wie sich die Entscheidungen auf das Klima auswirken würden. Dabei wurde schnell deutlich, wie schwierig es ist, das 1,5°C-Ziel zu erreichen.

Die Simulation bestand aus mehreren Runden, sodass die Schüler:innen ihre Strategien verbessern konnten. Dabei mussten sie miteinander verhandeln und Kompromisse eingehen – ähnlich wie bei echten internationalen Klimakonferenzen. Dies war nicht nur anspruchsvoll, sondern auch emotional herausfordernd. Immerhin schafften es die Schüler:innen der „Paula“ durch zähe Verhandlungen, den Klimaindex auf 1,6°C zu senken, auch wenn sie rein rechnerisch dafür einen Klimafonds in Höhe von 535 Mrd. US-Dollar aufnehmen hätten müssen.

In der abschließenden Nachbereitung tauschten sich die Schüler:innen über ihre Erfahrungen, Gefühle und Erkenntnisse aus. Viele erkannten, wie komplex Klimapolitik ist und dass nur gemeinsames Handeln zu Lösungen führen kann.

Die Klimakonferenz-Simulation wurde vom Verein Multivision e.V. durchgeführt, einer Organisation, die sich für nachhaltige Bildung einsetzt und von der UNESCO ausgezeichnet wurde. Dank der Unterstützung durch die Initiative „¾ plus Bremerhaven“ war die Teilnahme für die Schüler:innen kostenlos.

Insgesamt war die Simulation eine lehrreiche Erfahrung, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch zeigte, wie wichtig Zusammenarbeit und Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel sind.

Auch das Radio hat über unsere Konferenz berichtet. Der Beitrag kann unter Bremerhavener Schüler retten das Klima mit eigener Konferenz – buten un binnen abgerufen werden.

Dr. S. Gäbler-Schwarz und M. Schubert

Wir beim Inner Wheel Basar – Schülerinnen der Paula-Modersohn-Schule engagieren sich für den guten Zweck

Am 15. November 2025 fand im Atlantik Hotel Sail City der traditionelle Basar des Inner Wheel Clubs Bremerhaven statt. Jedes Jahr wird diese Veranstaltung organisiert, um Geld für soziale Projekte in der Region zu sammeln. In diesem Jahr besuchten etwa 550 Menschen den vorweihnachtlichen Basar.

Die Schüler*innen der Paula-Modersohn-Schule durften mit einem eigenen Stand teilnehmen und unsere selbstgemachten Produkte verkaufen. Am Freitag bauten wir unseren Stand auf und bereiteten alles für den Verkauf vor. Am Samtag fand der Basar dann statt. Die Gäste waren sehr freundlich und interessiert an unseren Produkten, und wir hatten viel Spaß beim Verkaufen.

Unser Sortiment bestand aus vielen selbstgemachten Dingen. Dazu gehörten zum Beispiel Kerzen, Seifen, gebrannte Mandeln, Kakao-Elchen, Marmelade, Adventskalender, Leuchtflaschen, Lesezeichen, Vogelhäuser und selbstgebackene Kekse. Außerdem gab es auf dem Basar viele weitere Stände mit hochwertigen Secondhand-Kleidungsstücken, Spielzeug, Büchern und kleinen Raritäten.

Ein besonderes Highlight des Basars war die Tombola mit vielen tollen Preisen. Für musikalische Stimmung sorgte außerdem eine Gruppe der Jugendmusikschule.

Der Basar hat in Bremerhaven eine lange Tradition und findet bereits seit fast 50 Jahren statt. Die Präsidentin des Clubs, Susan Caspary, begrüßte die Besucher herzlich und freute sich über den großen Andrang.

Das gesamte Geld, das an diesem Tag gesammelt wurde, kommt sozialen Projekten in der Region zugute. Der Inner Wheel Club unterstützt damit unter anderem Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten und viele weitere Projekte für Kinder und Familien.

Am 05.03.2026 haben wir die Damen von Inner Wheel zu uns in die Paula-Modersohn-Schule eingeladen, um unsere Spenden zu übergeben. Die Präsidentin Susan Caspary und Frau Sonja Gonschorek kamen zu uns, beantworteten unsere Fragen und aßen gemeinsam mit uns Kekse. Es war sehr spannend, mehr über ihre Arbeit und die unterstützten Projekte zu erfahren.

Wir sind sehr dankbar, dass wir bei diesem besonderen Basar mithelfen durften. Es war eine tolle Erfahrung für uns, und wir freuen uns schon auf den nächsten Basar.


Lelia und Emma aus der Blau A

Scottish traditions at the „Paula“

On 18.02.2026 a bagpiper visited the learnining year 3 of our school. After the students had the topic Scotland for a short time it was so exciting to meet someone who knows about the history, the traditions and about the bagpipe. He explained that during the middle ages Scotland often had conflicts with England. The last battle was in 1746 and after that many scottish traditions were forbidden for some time. Bagpiper Harry told us about the bagpipers in the fight. Since the Scots had only a few weapons at the time of the war they used the bagpipes as a weapon too. Since the bagpipes were unfamiliar to the English and the sound seemed threatening. The English fled. That’s why the bagpipe was an important war weapon. The German warriors named the scottish warriors ,,The ladies from hell“. Harry wore the traditional ,,Kilt“. The kilt is a medium length skirt that is worn only by men. His kilt costs 400-500$. It can have many different patterns called: Tartan pattern. At the end Harry played some Scottish songs on his bagpipe. I think the best was that Harry can not only play traditional songs but also ,,Alle meine Entchen“. We learned a lot and we had al lot of fun.

by: Lina Pallentin and Naomi Aszemborski 🙂

„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“-Ausstellung an der Paula

Durch die Ausstellung haben wir erfahren, warum Demokratie wichtig ist und warum man sich gegen Ausgrenzung und Hass einsetzen muss.“
(Schüler der Klasse Grün a)

In diesem Halbjahr haben wir uns im Unterricht mit dem Thema Demokratie und Rechtsextremismus beschäftigt. Passend dazu war die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung an unserer Schule zu Gast. Fast alle Klassen konnten sie besuchen und viele von uns haben danach im Unterricht, in den Pausen oder zu Hause weiter darüber gesprochen.

Die Ausstellung bestand aus sechs Stelen, Sitzwürfeln und einem Medientisch. Dort gab es viele Texte, Bilder, Karten und Videos, die die Themen gut erklärt haben.

In der Ausstellung ging es darum, was Demokratie eigentlich bedeutet. Wir haben gelernt, dass Demokratie heißt, dass alle Menschen gleich viel wert sind, dass man seine Meinung sagen darf und dass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, zum Beispiel durch Wahlen. Außerdem wurde deutlich, dass Demokratie fair ist und auf Regeln beruht, an die sich alle halten müssen.

Gleichzeitig wurde gezeigt, was Rechtsextremismus ist und warum er eine Gefahr für die Demokratie darstellt. Besonders wichtig war die Erkenntnis, dass Ausgrenzung, Hass und Gewalt keinen Platz in einer Demokratie haben.

Viele Stationen der Ausstellung haben uns zum Nachdenken gebracht. Es ging um Vorurteile, um unfair behandelte Menschen und darum, wie schnell falsche Informationen oder Hass im Internet verbreitet werden können. Manche Beispiele waren erschreckend, aber sie haben uns geholfen zu verstehen, warum es wichtig ist, genau hinzuschauen und nicht wegzusehen. Im Unterricht haben wir unsere Eindrücke besprochen, diskutiert und Fragen gestellt. Dabei wurde uns klar, dass Demokratie nicht nur etwas mit Politik zu tun hat, sondern schon im Kleinen beginnt, zum Beispiel in der Schule. Mitbestimmen, zuhören, andere Meinungen respektieren und gemeinsam Lösungen finden gehören genauso dazu.

Von Hannah, Tylina, Sirac und Kacper aus der Grün a